Ich bin stolz auf mich – und du darfst das auch sein!
Shownotes
In dieser Folge spreche ich über ein Gefühl, das wir uns viel zu selten erlauben: Stolz auf uns selbst zu sein. Viel zu oft sehen wir nur, was noch fehlt, statt uns für das zu feiern, was wir bereits geschafft haben, auch wenn es niemand sieht oder applaudiert.
Ich teile persönliche Erfahrungen und lade dich ein, kleine und große Erfolge wertzuschätzen, ohne auf äußere Bestätigung zu warten. Stolz muss nicht laut sein, er kann auch in leisen Momenten wachsen. Lass uns gemeinsam den Funken Stolz in uns entdecken und lernen, ihn liebevoll anzuerkennen... gerade dann, wenn das Leben chaotisch ist. Du bist genug, und ich bin stolz auf dich.
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen zu Monday Reminders, dein kleiner Podcast für große Gefühle.
00:00:06: Heute geht es um etwas, das wir viel zu selten fühlen.
00:00:09: Etwas, das wir anderen oft zu sprechen, aber uns selbst kam und zwar stolz.
00:00:17: Diese Folge ist eine Erinnerung daran, dass du stolz auf dich sein darfst, auch wenn du nicht alles geschafft hast und auch, wenn du noch mittendrin bist.
00:00:25: Ich habe neulich gemerkt, wie schwer mir dieses Satz fällt.
00:00:30: Ich bin stolz auf mich.
00:00:32: Nicht, weil ich nichts erreicht hätte, sondern weil ich es einfach nicht sehe.
00:00:36: Ich sehe immer nur das, was noch fehlt, was noch vor mir liegt, was ich besser machen könnte und wo ich noch nicht bin.
00:00:44: Und vielleicht kennst du das Gefühl auch, wir leben in einer Welt, in der alles nach mehr schreit, mehr Leistung, mehr Erfolg, mehr Selbstoptimierung, aber niemand redet über das Gefühl, einfach mal stehen zu bleiben und zu sagen, Ich habe es bis hierhin geschafft und das ist verdammt viel.
00:01:02: Stolz muss auch nicht immer laut sein.
00:01:05: Manchmal zeigt er sich in den leisen Momenten, in dem an dem Tag, an dem du trotzdem aufgestanden bist, obwohl du keine Kraft hattest, in dem Gespräch, das du geführt hast, obwohl du Angst hattest, in der Entscheidung, dich selbst zu wählen, auch wenn es wehtart.
00:01:22: Wir denken oft, Jolz müsste etwas Großes sein, ein Abschluss, ein neuer Job, ein sichtbarer Erfolg.
00:01:28: Aber eigentlich steckt dann all den kleinen Dingen, die man nicht sieht, die niemand sieht.
00:01:34: In den Momenten, wo du durchgehalten hast, obwohl keiner applaudiert hat.
00:01:39: Und ich erinnere mich an eine Phase in meinem Leben, in der alles irgendwie zu viel war.
00:01:44: Ich hatte das Gefühl, ständig zu funktionieren, aber nie wirklich anzukommen.
00:01:49: Ich war müde, überfordert und dachte ständig, Ich musste mehr schaffen.
00:01:53: Und dann hat meine Freundin irgendwann geschrieben, ich bin so stolz auf dich.
00:01:57: Und ich wusste gar nicht, was ich damit anfangen soll.
00:01:59: Ich hab's gelesen.
00:02:01: Und es hat was mit mir gemacht.
00:02:04: Und ehrlich gesagt, hab ich einfach angefangen zu weinen.
00:02:07: Weil ich gemerkt hab, dass ich das selbst nie zu mir sage.
00:02:11: Und das war der Moment, in dem ich angefangen hab, bewusster wahrzunehmen, was ich eigentlich alles tue.
00:02:17: Nicht perfekt und nicht immer sichtbar, but I did it.
00:02:22: Und das war der erste Schritt zurück zu mir.
00:02:25: Ich will dich heute auch daran erinnern.
00:02:27: Du musst niemanden etwas beweisen, um stolz auf dich zu sein.
00:02:31: Nicht dein Eltern, nicht dein Freunden, nicht der Welt da draußen.
00:02:34: Weil stolz ist kein Pokal, den man bekommt, wenn man fertig ist.
00:02:39: Er ist eher so ein kleiner Funken, der dich begleitet.
00:02:42: Auch auf den chaotischen Wegen, wenn du vom Weg abkommst.
00:02:46: Er sagt, hey, du wächst gerade.
00:02:50: Und das ist das, was zählt.
00:02:52: Vielleicht bist du gerade an einem Punkt, an dem du denkst, du hättest versagt, aber was, wenn du gar nicht versagt hast, sondern einfach nur lebst.
00:03:01: Lernst, fühlst und versuchst.
00:03:05: Das ist alles schon mehr, als du glaubst.
00:03:08: Stolz hat auch nichts mit Arroganz zu tun, sondern Stolz bedeutet, ich erkenne mich selbst an.
00:03:13: Ich sehe, wie weit ich gekommen bin, obwohl ich mit Werder an gezweifelt hab.
00:03:17: Vielleicht bist du heute nicht da, wo du sein wolltest, aber schauen wir zurück.
00:03:20: Vor ein paar Jahren hast du dir genau dieses Leben gewünscht.
00:03:23: Und selbst, wenn es noch nicht perfekt ist, es ist deins.
00:03:27: Es ist dein Leben.
00:03:28: Du bist gewachsen aus allen Entscheidungen, Umwegen und Momenten, in denen du weitergemacht hast.
00:03:35: Also, es ist sanft mit dir.
00:03:38: Du musst nicht immer weiterlaufen, um wertvoll zu sein.
00:03:40: Du darfst auch einfach mal kurz stehen bleiben und dich selbst entdechen.
00:03:45: Vielleicht sagst du es heute zum ersten Mal laut.
00:03:47: Ich bin stolz auf mich.
00:03:49: Und selbst wenn es sich komisch anfühlt, sagst trotzdem wieder und wieder, denn irgendwann glaubt dein Herz, dass dein Kopf noch answeifelt.
00:03:57: Also, das ist dein Mandeuilminder für heute.
00:04:00: Du darfst stolz auf dich sein, nicht weil du alles richtig machst, sondern weil du alles weicher machst, obwohl du es nicht musst.
00:04:07: Also, lass es uns zusammensagen.
00:04:10: Ich bin stolz auf mich.
00:04:13: Ich bin stolz auf mich.
00:04:15: Und du darfst stolz auf dich sein.
00:04:17: weil du wächst, weil du fühlst und weil du hier bist.
00:04:20: Wir hören uns nächsten Montag wieder.
00:04:22: Bis dahin bleib bei ich mit dir und denk dran, du bist genug und hast schon immer gewesen und ich bin stolz auf dich.
Neuer Kommentar